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Immobilienpreise Schweiz 2020

Die jüngsten Zahlen aus dem 2. Quartal 2020 zeigen es: Der Schweizer Immobilienmarkt kommt bisher relativ unbeschadet durch das stark durch die Corona-Pandemie beeinflusste Jahr. Für Einfamilienhäuser steigen die Preise weiterhin, bei Eigentumswohnungen ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls ein Preisanstieg zu verzeichnen. Die Nachfrage ist nach wie vor groß. Insbesondere in Appenzell Innerrhoden, Horgen, Zug, Schwyz sowie in Luzern und einigen weiteren Regionen sind die Preise für Häuser teils stark angestiegen. Wenn Sie selbst darüber nachdenken, Ihr Grundstück zu verkaufen, könnte jetzt ein guter Zeitpunkt dafür sein.

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Angaben zur Immobilie

Wer seine Immobilie auf den Markt bringen möchte, sollte sich zunächst einen Überblick über die regionale Marktsituation verschaffen. Denn ein gut gewählter Angebotspreis kann den Verkaufsprozess erheblich vereinfachen und beschleunigen. Wer hingegen ein neues Haus kaufen möchte, für den gilt es sich über verschiedene Angebote zur Finanzierung einer Immobilie zu informieren und zu vergleichen.

1. Aktueller Stand: Wo sind die Schweizer Immobilienpreise am höchsten, wo am niedrigsten?

Am teuersten sind Häuser und Wohnungen in der Region Zürich sowie im Tourismusort Maloja, am Zuger See und in Meilen am Zürichsee. In diesen Orten ist die Preisentwicklung für Immobilien überdurchschnittlich hoch. Günstiger lässt sich eine Liegenschaft unter anderem in Trubschachen und Zuchwil bei Solothurn erwerben. Die Ballungsgebiete in der Schweiz und die touristischen Bergorte haben generell die höchsten Medianpreise pro Quadratmeter vorzuweisen.

Der aktuelle Stand der Angebotspreise im 2. Quartal 2020:

  • Der Angebotspreis von Wohnungen liegt bei 6’770 CHF/m2 im Median.
  • Häuser (6–6.5 Zi) werden im Median für 1’150’000 CHF angeboten.

Immobilienpreisenwicklung: Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das

  • für Einfamilienhäuser einen Preisanstieg von 2,2 Prozent
  • für Eigentumswohnungen einen Preisanstieg von 2,6 Prozent.

Immobilienpreise von Einfamilienhäusern in den Schweizer Zentren im 2. Quartal 2020

  Angebotspreis pro Haus (Median) Transaktionspreis pro Haus (Median) Spitzenpreis pro Haus
Zürich  2’081’770 2’951’000 4’346’000
Bern 1’310’330 1’873’000 2’697’000
Basel 1’405’110 2’197’000 3’064’000
Lausanne 1’514’260 1’978’000 2’916’000
Genf 2’001’250 2’739’000 4’117’000
Schweiz gesamt 1’150’000 1'045'000 -
Quelle: Wüest & Partner - Immobilienmarkt Schweiz; Preise im im 2. Quartal 2020 im Median

Immobilienkennzahlen für Eigentumswohnungen

 

2015

2016

2017

2018

2019

Marktwert in Mrd. CHF

-

741

787

829

885

Angebotspreisänderung zum Vorjahr +1,2% +1,4% -0,8% -1,5% -2%
Mittelwert der Angebtospreise In CHF/m² - 6'800 6'710 6'530 6'600
Angebotsdauer in Tagen 76 71 60 61 73
Quelle: Wüest & Partner Immobilienmarkt Schweiz 4. Quartal 2019

Immobilienpreise von Eigentumswohnungen in den Schweizer Zentren im 2. Quartal 2020

  Angebotspreis in CHF/m2 (Median) Transaktionspreis in CHF/m2 (Median) Spitzenpreis in CHF/m2
Zürich  13’090 14’960 30’600
Bern 7’740 9’040 17’100
Basel 9’450 10’460 17’300
Lausanne 10’140 11’960 24’300
Genf 14’040 16’800 37’900
Schweiz gesamt 6’770 7’300 -
Quelle: Wüest & Partner - Immobilienmarkt Schweiz, 2. Quartal 2020

Immobilienpreisentwicklung von Eigentumswohnungen

 

2016

2017

2018

2019

2020

Marktwert in Mrd. CHF

741

787

829

885

936

Median der Angebotspreise In CHF/m² 6’610 6’620 6’560 6'600 6’770
Preisveränderung zum Vorjahr in Prozent   +0,2% -0,9% +0,6% +2,6%
Quelle: Wüest & Partner - Immobilienmarkt Schweiz; Median der Angebotspreise jeweils vom 4. Quartal des Jahres angegeben, Angebotspreise 2020 aus dem 2. Quartal

2. Prognose: Wie entwickeln sich die Immobilienpreise?

Die Immobilienpreisentwicklung schien in den letzten Jahren kaum aufzuhalten. Beinahe gleichermassen davon betroffen waren Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentum: Seit der Jahrtausendwende haben sich die Immobilienpreise für Eigentumswohnungen mehr als verdoppelt und Häuser sind im Landesmittel um ganze 60 Prozent teurer geworden.

Und selbst in der jüngsten stark durch dei Corona-Pandemie geprägten Zeit zeigt sich der Immobilienmarkt robust, vor allem in den Schweizer Zentren und Agglomerationen. Und der Preisansteig von Häusern und Wohnungen wird sich voraussichtlich auch in naher Zukunft fortsetzen. Dafür sprechen folgende Gründe:

  • Die Zinsen für Hypotheken sind weiterhin niedrig und ermöglichen eine Finanzierung auch bei hohen Immobilienpreisen.
  • Die Nachfrage bleibt hoch, besonders nach Wohnraum in den Agglomerationen. 
  • Immobilienkäufe sind für private Anleger und Investoren besonders in Krisenzeiten attraktiv, das sie eine stabile Wertentwicklung versprechen.
  • Andere Anlageformen sind weiterhin wegen niedriger Zinsen wenig attraktiv: So werden etwa Bundesobligationen mit zehn Jahren Laufzeit negativ verzinst.

Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern wird voraussichtlich hoch bleiben, da dies für viele Familien immer noch die erstebenswerteste Wohnform ist. Die niedrigen Hypothekarzinsen sorgen zudem dafür, dass sich Interessenten für einen Hauskauf oder Wohnungskauf entscheiden, obwohl ihre preisliche Schmerzgrenze inzwischen erreicht ist.

Auch die Nachfrage nach Eigentumswohnungen entwickelt sich voraussichtlich positiv, da der Trend zu 1- bis 2-Personen-Haushalten anhält und den Bedarf an kleinen Wohnungen steigen lässt - selbst wenn die absolute Bevölkerungszahl zurückgeht. Einige Experten erwarten bei Eigentumswohnungen eine Preisstabilisierung, weil sie in diesem Segment ein leichtes Überangebot sehen. Zudem sind die Quadratmeterpreise von Wohnungen in einigen Lagen so hoch, dass sie die von Einfamilienhäusern übersteigen.

Aber: Die Corona-Pandemie hat für eine Rezession in der Schweiz gesorgt, die das Einkommen vieler Bürger schmälert. Dieser Umstand wird sich auch auf dem Immobilienmarkt bemerkbar machen: Käufer verfügen über weniger Kapital, Gewerbeimmobilien werden wegen geringerer Nachfrage häufiger leer stehen und auch Mieter sind finanziell weniger belastbar, was wiederrum die Vermieter zu spüren bekommen. Daher ist mittelfristig zumindest eine Verlangsamung der Preisentwicklung oder sind sogar leicht sinkende Preise bei Wohnungen zu erwarten. 

Hinweis von immoverkauf24:

Aktuell sind die Zinsen für Hypotheken besonders niedrig. Ein guter Zeitpunkt für Käufer, die ihr Geld in eine Liegenschaft investieren möchten. Diese Situation sorgt wiederum für eine solide Nachfrage und damit gute Verkaufspreise für Immobilienbesitzer.

3. Droht eine Immobilienblase auf dem Immobilienmarkt?

Der Blasen-Index der Schweizer Grossbank UBS (UBS Swiss Real Estate Bubble Index) für das 2. Quartal 2020 sieht ein hohes Blasenrisiko für einige Regionen der Schweiz: darunter Zürich, Pfannenstiel, Zug, March, Luzern, Innerschweiz, Uri, Lugano, Lausanne oder Basel.

Ein gesteigertes Risiko sehen die UBS-Analysten in den in einer wirtschaftlich unsicheren Lage weiter steigenden Eigenheimpreisen – 2020 stiegen die Preise seit 2013 am stärksten. Dem gegenüber stehen rezessionsbedingt stagnierende oder sinkende Haushaltseinkommen. Insgesamt verzeichnete die Schweiz im 1. Halbjahr 2020 den deutlichsten Einbruch der Wirtschaftsleistung der vergangenen 40 Jahre.

Allerdings gehen Ökonomen auch davon aus, dass sich das Auseinanderdriften von Immobilienpreisen und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit mit der bereits eingetretenen Erholung der Wirtschaft wieder entschärfen wird. So zeigt auch die Prognose des Immobilienblasenindex bis Ende 2021, dass sich das Blasenrisiko wieder reduzieren wird. 

Grundsätzlich sprechen in der Schweiz weitere Faktoren gegen eine platzende Immobilienblase:

  • Die konservative Vergabe von Hypotheken,
  • keine bisher feststellbare Entkoppelung der Immobilienpreise von den Mieten
  • und eine vorhandene natürliche Regulierung der Preise durch Angebot und Nachfrage.

4. Wo findet man die aktuellen Preise für Immobilien?

Aktuelle Grundstückspreise und Verkaufswerte für Liegenschaften lassen sich über Immobilienportale im Internet und beim Immobilienmakler vor Ort in Erfahrung bringen.

Weitere Hinweise auf die Entwicklung der Immobilienpreise liefert Comparis.ch mit halbjährlich erscheinenden Immobilien-Reporten inklusive Prognosen zur Marktentwicklung.

5. Wertsteigerung: Welche Faktoren bestimmen die Immobilienpreise?

Einer der wichtigsten Faktoren bei der Wertermittlung einer Immobilie ist die Lage der Liegenschaft. Ein Haus in einem Zentrum wie Zürich kann natürlich ein Vielfaches mehr wert sein als eine ähnlich ausgestattete Immobilie auf dem Land. Aber auch die Mikrolage, also die unmittelbare Nachbarschaft, hat Einfluss auf den Immobilienwert. Daher ist es für die Immobilienbewertung entscheidend, den Immobilienmarkt vor Ort zu analysieren.

Neben der Lage bestimmen weitere objektspezifische Merkmale der Immobilie ihren Verkaufswert:

  • Größe von Haus und Grundstück
  • Wohnfläche
  • Baujahr (am teuersten sind zumeist Neubauimmobilien im Erstbezug)
  • Zustand der Immobilie
  • Mögliche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen

Desweiteren spielen wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Faktoren eine Rolle, wie Zinssituation, Konjuktur, Stadt- oder Landflucht oder Zuwanderung.

Eine weitere Einflussgrösse, die sich nicht so einfach in Zahlen ausdrücken lässt, ist der emotionelle Wert. Interessenten sind mitunter bereit, mehr Geld auszugeben, wenn es sich bei der Liegenschaft um ihr Traumhaus handelt.

6. Wie berechne ich den angemessenen Wert für meine Immobilie?

Welche Möglichkeiten habe ich als Verkäufer?

Wenn Sie Ihr Haus verkaufen möchten, bieten Ihnen die Immobilienportale Schweiz einen guten Hinweis zu den aktuellen Verkaufspreisen in Ihrer Region. Noch besser ist es jedoch, den Wert der Liegenschaft von einem Experten schätzen zu lassen. Qualifizierte Makler sind auf die Bewertung von Immobilien spezialisiert und bieten diesen Service in der Regel kostenlos an.

Der Verkaufspreis für Ihre Immobilie sollte realistisch angesetzt werden und sich auch danach richten, ob Sie das Haus schnell verkaufen wollen oder zeitlich flexibel sind. Nutzen Sie unsere kostenlose Immobilienbewertung, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen!

Maklerempfehlung

Erfahrene Makler kennen die Preisentwicklung von Immobilien in ihrer Region und wissen genau, welche Gegenden mehr gefragt sind und wo daher höhere Immobilienpreise möglich sind.

Wer verkaufen möchte, sollte sich von einem kompetenten und erfahrenen Experten unterstützen lassen. Wir helfen Ihnen mit unserer Maklerempfehlung weiter und vermitteln Sie an einen guten Makler in Ihrer Stadt.

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Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen? Dann nutzen Sie unsere professionelle Immobilienbewertung vor Ort. Füllen Sie einfach das Online-Formular aus und wir setzen uns kurzfristig mit Ihnen in Verbindung und empfehlen Ihnen einen sachverständigen Partner in Ihrer Region.

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