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Immobilienpreise & Preisentwicklung Schweiz 2022

Die jüngsten Zahlen aus dem 4. Quartal 2021 zeigen es: Der Schweizer Immobilienmarkt kommt unversehrt durch das zweite Corona-Jahr. Für Einfamilienhäuser steigen die Immobilienpreise weiterhin, bei Eigentumswohnungen ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls ein Preisanstieg zu verzeichnen. Die Nachfrage ist nach wie vor gross und zwar insbesondere in den Agglomerationen und in den ländlichen Regionen. Sie denken als Immobilieneigentümer über einen Verkauf nach? Dann könnte jetzt ein guter Zeitpunkt dafür sein!

Das Wichtigste in Kürze

  • Starker Preisanstieg der Immobilienpreise in der Schweiz im Jahr 2021.
  • Ausschlaggebend sind die erhöhte Nachfrage und das sinkende Angebot an Eigenheimen.
  • Neuer Trend: Flucht aus den Städten in Agglomerationen und ländlichen Regionen.
  • Der Preis einer Immobilie ist von zahlreichen Faktoren wie Lage und Zustand abhängig. Nutzen Sie unsere kostenlose Immobilienbewertung, um den Wert Ihrer Immobilie zu erfahren!

1. Immobilienpreise Schweiz

Wie genau die Immobilienpreisentwicklung in der Schweiz vorangegangen ist und welche Faktoren sie beeinflusst haben, werden Sie hier erfahren.

Wie hat sich Corona auf die Schweizer Immobilienpreise ausgewirkt?

Verkäufer von Immobilien können sich freuen, denn Corona hat die Immobilienpreise in der Schweiz stark ansteigen lassen. Der totale Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) für 2021 beträgt +7,6 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Einfamilienhäuser haben im 4. Quartal 2021 einen Preisanstieg von +8,2 % erreicht, während Eigentumswohnungen sogar einen Aufschwung von +6,9 % erlebt haben.

Wohnimmobilienpreisindex Schweiz

  2020/III 2020/IV 2021/I 2021/II 2021/III 2021/IV
Wohneigentum (Total) 100.8 103.1 103.1 105.3 107.8 110.7
Einfamilienhäuser 101.7 103.2 103.3 106 108.5 111.4

Eigentumswohnungen

100.0 103.1 102.9 104.8 107.2 110.0
Quelle: BFS, Schweizerischer Wohnimmobilienpreisindex (IMPI)

Der Anstieg der Immobilienpreise ändert aber kaum etwas am Kaufwunsch von Immobilieneigentum: 50 % der Schweizer wollen nach wie vor ein Eigenheim kaufen. 36 % der Mieter planen bereits eine Immobilie zu kaufen und zwei Drittel interessieren sich für einen Kauf. Auch unter den Eigentümern ist die Kaufplanung einer weiteren Immobilie in Aussicht (21 %).

Wo sind die Immobilienpreise in der Schweiz am höchsten und wo am niedrigsten?

Zürich und Genf verteidigen auch 2021 den Titel der teuersten Kantone für Immobilien in der Schweiz. Zürich bringt aber eine Überraschung mit sich: Die Silberküste hat, dank Kilchberg auf Platz eins mit einem Durchschnittspreis pro Einfamilienhaus von 2,97 Millionen CHF, die Goldküste (7. Küsnacht, 8. Herrliberg, 9. Erlenbach) überholt. Auch die Schweizer Steueroase Zug hat es auf den 6. Platz der teuersten Gemeinden der Schweiz geschafft.

Die Hauspreise in den 10 teuersten Gemeinden der Schweiz laut IAZI:

  1. Kilchberg ZH (2,97 Mio. CHF)*
  2. Genf (2,89 Mio. CHF)
  3. Zollikon ZH (2,60 Mio. CHF)
  4. Cologny GE (2,59 Mio. CHF)
  5. Rüschlikon ZH (2,53 Mio. CHF)
  6. Zug (2,50 Mio. CHF)
  7. Küsnacht ZH (2,49 Mio. CHF)
  8. Herrliberg ZH (2,47 Mio. CHF)
  9. Erlenbach ZH (2,45 Mio. CHF)
  10. Zürich (2,43 Mio. CHF)

*Durchschnittspreis pro Haus in Millionen Franken.

Die niedrigsten Regionen sind hingegen Leuk, Thal, Tre Valli, Mesolcina, Jura, das Glarner Hinterland und Entlebuch. Aber auch im Glarner Unterland, im Oberaargau, im Kandertal, um Grenchen und in Goms kosten die meisten Einfamilienhäuser weniger als 1 Million Schweizer Franken.

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Wohnfläche
ca.
Baujahr
ca.

Wie sind die Immobilienpreise in den Grossstädten und auf dem Land?

Ein Anstieg der Immobilienpreise ist schweizweit zu beobachten, obwohl es je nach Kanton und Region Abweichungen gibt. Das Bundesamt für Statistik unterscheidet fünf Gemeindekategorien für die Differenzierung des Schweizer Immobilienmarkts. Im Folgenden die Steigerung des Immobilienpreisindex von Wohneigentum im Vergleich zum Vorquartal mit Stand 4. Quartal 2021:

  • Städtische Gemeinde einer grossen Agglomeration (0,5 %)
  • Städtische Gemeinde einer mittelgrossen Agglomeration (5,1 %)
  • Städtische Gemeinde einer kleinen oder ausserhalb einer Agglomeration (2,4 %)
  • Intermediäre Gemeinde (2,6 %)
  • Ländliche Gemeinde (4,2 %)

Der grösste Preisanstieg fand in den Gemeinden Zürich, Basel, Bern und Genf statt. Aber auch in den Gemeinden Luzern, Zug, St. Gallen und Tessin stiegen die Immobilienpreise deutlich an. Der markante Preisanstieg in ländlichen Gemeinden ist bestimmt auch Corona in die Schuhe zu schieben: Durch das Homeoffice ist die Nähe am Arbeitsort nicht mehr die höchste Priorität und somit steigt auch der Wunsch der eigenen vier Wände. Das Immobilienangebot hat im letzten Jahr aber nochmals um ein Fünftel abgenommen. Weniger Angebot und hohe Nachfrage haben einen Anstieg der Immobilienpreise zur Folge.

Welche Faktoren bestimmen den Immobilienpreis?

Einer der wichtigsten Faktoren hinsichtlich des Immobilienpreises ist die Lage der Liegenschaft. Ein Haus in einem Zentrum wie Zürich kann natürlich ein Vielfaches mehr wert sein als eine ähnlich ausgestattete Immobilie auf dem Land. Aber auch die Mikrolage, also die unmittelbare Nachbarschaft, hat Einfluss auf den Immobilienwert. Daher ist es für die Immobilienbewertung entscheidend, den Immobilienmarkt vor Ort zu analysieren.

Neben der Lage bestimmen weitere objektspezifische Merkmale der Immobilie ihren Verkaufspreis:

  • Größe von Haus und Grundstück
  • Wohnfläche
  • Baujahr (am teuersten sind zumeist Neubauimmobilien im Erstbezug)
  • Zustand der Immobilie
  • Mögliche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen

Des Weiteren spielen wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Faktoren eine Rolle, wie Zinssituation, Konjunktur, Stadt- oder Landflucht sowie Zuwanderung.

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Wenn Sie einen Immobilienpreis für den Verkauf ermitteln möchten, bieten Ihnen die Immobilienportale Schweiz einen guten Hinweis zu den aktuellen Verkaufspreisen in Ihrer Region.

2. Wie haben sich die Hauspreise in der Schweiz entwickelt?

Der Preisindex von Einfamilienhäusern ist 2021 gegenüber dem Vorjahr um 8,2 % gestiegen.

Immobilienpreise Schweiz 2022 - Preisindex Einfamilienhauser

Durchschnittlicher Hauspreis in den Schweizer Grossstädten

  ANGEBOTSPREIS PRO HAUS (Median) IN CHF TRANSAKTIONSPREIS PRO HAUS (Median) IN CHF SPITZENPREIS PRO HAUS IN CHF
Zürich 2 383 060.— 3 341 000.— 4 730 000.—
Basel 1 562 800.— 2 456 000.— 3 234 000.—
Bern 1 414 940.— 2 072 000.— 2 775 000.—
Lausanne 1 800 710.— 2 247 000.— 3 230 000.—
Genf 2 223 870.— 3 082 000.— 4 474 000.—
Schweiz gesamt 1 290 000.— 1 165 000.— -
Quelle: Wüest & Partner – Immobilienmarkt Schweiz, 4. Quartal 2021.

Wie ist das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bei Einfamilienhäusern?

Trotz starkem Preisanstieg lässt die Nachfrage für Einfamilienhäuser nicht nach. Laut der Wohntraumstudie 2021 träumen 52 % der Schweizer von einem freistehenden Einfamilienhaus, insbesondere in der Altersgruppe der 25- bis 30-Jährigen (59 %).

Dies ist auch an den Leerständen im Eigenheimmarkt zu erkennen, die von 0,59 % im Jahr 2020 auf 0,49 % im Jahr 2021 gesunken sind. Die Nachfrage für Einfamilienhäuser ist somit deutlich vorhanden. Grund dafür sind auch die niedrigen Hypothekarzinsen, welche eine Immobilienfinanzierung attraktiver machen. Das Angebot an Immobilien lässt jedoch nach.

Verkäufer von Immobilien können sich somit nicht nur über den höheren Gewinn durch die steigenden Hauspreise in der Schweiz freuen, sondern auch über die hohe Nachfrage. Im Durchschnitt geht ein Hausverkauf in der Schweiz nach 2 Monaten über die Bühne. Der Verkauf kann schnell verlaufen, wenn das nötige Know-How bezüglich der Verkaufsstrategie vorhanden ist. Zentral ist dabei die richtige Wertermittlung der Immobilie: Setzen Sie den Verkaufspreis zu hoch an, werden Sie das Haus nicht los. Wird mit einem zu niedrigen Marktwert in den Verkauf gegangen, verlieren Sie Geld.

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Erfahrene Makler kennen die Immobilienpreisentwicklung in ihren Regionen. Möchten Sie einen möglichst hohen Immobilienpreis beim Verkauf erzielen, nutzen Sie unsere kostenlose Maklerempfehlung!

Können sich Käufer in der Schweiz überhaupt noch ein Haus leisten?

Die gute Nachricht für junge Käufer: Es stehen durchaus auch noch Einfamilienhäuser unter 1 Million Schweizer Franken zum Verkauf. Sie sollten aber kompromissfähig sein. Laut einer Studie von Raiffeisen über den Schweizer Immobilienmarkt wird für jede Pendelminute zum nächsten grossen Zentrum CHF 21 000.— am Hauspreis gespart. Sind Sie zum Beispiel bereit 20 Minuten von Zürich entfernt zu wohnen, beträgt der Hauspreis CHF 420 000.— weniger. Natürlich kann diese Berechnung nicht pauschal angewandt werden. Neben den Verkehrsanbindungen spielen auch andere Faktoren wie der Steuerfuss, die vorhandene Infrastruktur, Seenähe und Sonnenscheindauer eine Rolle.

Preisindex für Einfamilienhäuser bis 2. Quartal 2021 (4.Q 1997=100)

Immobilienpreise Schweiz 2022 - Preisindex Eigentumswohnungen

Wie der Grafik zu entnehmen ist, stieg der Hauspreisindex in der Schweiz vom 2. Quartal 2017 bis auf das 2. Quartal 2021 um 11,3 %, mit steilem Anstieg ab Ende 2020. Der Kaufpreis eines Einfamilienhauses in der Schweiz betrug im November 2020 durchschnittlich CHF 6 718.— pro Quadratmeter. Mit einem Preisanstieg von 6 % waren es im November 2021 bereits CHF 7 126,4.— pro Quadratmeter.

3. Wie haben sich die Wohnungspreise in der Schweiz entwickelt?

Viele Schweizer haben zwar den Traum der eigenen vier Wände, aber nicht genügend Geld, um sich ein Haus zu leisten. Also entscheiden sie sich für Stockwerkeigentum. Auch bei Eigentumswohnungen sind die Schweizer Wohnungspreise 2021 gegenüber dem Vorjahr um 6,9 % gestiegen.

Wohnungspreise pro Quadratmeter in den Schweizer Grossstädten

  ANGEBOTSPREIS IN CHF/M2 (Median) TRANSAKTIONSPREIS IN CHF/M2 (Median) SPITZENPREIS IN CHF/M2
Zürich 14 540.— 17 070.— 34 500.—
Basel 10 730.— 11 860.— 19 200.—
Bern   8 700.— 10 230.— 19 000.—
Lausanne 11 380.— 13 580.— 27 600.—
Genf 15 790.— 18 900.— 41 400.—
Schweiz gesamt

  8 000.—

  7 900.— -
Quelle: Wüest & Partner – Immobilienmarkt Schweiz, 4. Quartal 2021.

Baugrundstücke werden immer knapper und die Baulandpreise steigen, weshalb Mehrfamilienhäuser auch logistisch sinnvoll sind. Aus der Wohntraumstudie 2021 geht hervor, dass 22% der Schweizer sich eine Eigentumswohnung wünschen. Besonders 3- bis 5-Zimmerwohnungen sind immer beliebter, während das Interesse für 1-Zimmerwohnungen zurückgeht. Dies hängt natürlich auch stark mit der neuen Homeoffice-Lage zusammen und dem Wunsch eines zusätzlichen Bürozimmers.

Bei der Bautätigkeit geht der Trend immer mehr in Richtung Umbau und Ersatzneubau anstatt neue freistehende Einfamilienhäuser mit grossem Umschwung zu bauen, dies zu Gunsten des Naturschutzes und der naturfreundlicheren Gestaltung der Quartiere.

Preisindex für Eigentumswohnungen bis 2.Quartal 2021 (4.Q 1997=100)

Der Preisanstieg der Wohnungspreise in der Schweiz hat sich in den letzten drei Jahren noch extremer verändert, als das bei den Hauspreisen der Fall ist. Von 2017 bis Anfang 2019 haben sich nur leichte Schwankungen bei Wohnungspreisen bemerkbar gemacht. Ab dem Jahr 2019 gingen die Wohnungspreise in der Schweiz aber nur noch steil nach oben mit einem Preisindexanstieg von 9 % bis zum 2. Quartal 2021. Mit einem Kaufpreis von CHF 8 028.— pro Quadratmeter im November 2021 ist der Wohnungspreis in der Schweiz gegenüber dem letzten Jahr (CHF 7 417.— pro Quadratmeter) um ganze 8 % gestiegen.

Haben Sie vor, Ihre Eigentumswohnung oder Ihr Mehrfamilienhaus zu verkaufen, lassen Sie sich am besten durch einen Immobilienmakler beraten, der einen fairen Preis für Sie erzielen wird. Gerade beim Verkauf von Mehrfamilienhäusern braucht man den Zugang zu Investoren. Gerne machen wir Ihnen eine gezielte Maklerempfehlung.

4. Immobilienpreisentwicklung & Prognose 2022

Eine Prognose für die Immobilienpreisentwicklung zu äussern, ist nicht so leicht. Viele wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Faktoren beeinflussen nämlich den Immobilienmarkt. Trotzdem versuchen wir anhand der Meinung von Immobilienexperten Ihnen einen Überblick für die Immobilienpreisentwicklungen in der Schweiz im Jahr 2022 zu geben.

Wie werden sich die Schweizer Immobilienpreise 2022 entwickeln?

Die Immobilienpreise haben auch 2021 trotz oder gerade wegen der Coronakrise einen starken Aufschwung erlebt. Gleichzeitig ist aber immer von einer Immobilienblase die Rede.

Was prognostizieren Immobilienmarktexperten für das Jahr 2022?

Laut Fahrländer Partner werden 2022 die Immobilienpreise für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser weiterhin steigen - aber weniger dynamisch als bisher. 2023 sollen sich die Preise für Einfamilienhäuser im unteren und im oberen Preissegment stabilisieren, während die Preise im mittleren Preissegment weiterhin steigen werden. Mehrfamilienhäuser werden auch 2022 weiter an Marktwert gewinnen und sich dann 2023 stabilisieren.

Dafür sprechen folgende Gründe:

  • Die Zinsen für Hypotheken sind weiterhin niedrig und ermöglichen eine Finanzierung auch bei hohen Immobilienpreisen.
  • Die Nachfrage bleibt hoch, besonders nach Wohnraum in den Agglomerationen und ländlichen Regionen.
  • Immobilienkäufe sind für private Anleger und Investoren besonders in Krisenzeiten attraktiv, da sie eine stabile Wertentwicklung versprechen.
     

Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern wird in den nächsten Jahren voraussichtlich hoch bleiben, da dies für viele Familien immer noch die erstrebenswerteste Wohnform ist. Das gleiche gilt für Eigentumswohnungen. Die niedrigen Hypothekarzinsen sorgen zudem dafür, dass sich Interessenten für einen Hauskauf oder Wohnungskauf entscheiden, obwohl ihre preisliche Schmerzgrenze inzwischen erreicht ist.

Aber: Die Corona-Pandemie hat für eine Rezession in der Schweiz gesorgt, die das Einkommen vieler Bürger schmälert. Dieser Umstand wird sich auch in Bezug auf die Immobilienpreisentwicklung bemerkbar machen: Käufer verfügen über weniger Kapital, Gewerbeimmobilien werden wegen geringerer Nachfrage häufiger leer stehen und auch Mieter sind finanziell weniger belastbar, was wiederrum die Vermieter zu spüren bekommen. Daher ist mittelfristig zumindest eine Verlangsamung der Preisentwicklung oder sind sogar leicht sinkende Preise bei Wohnungen zu erwarten. 

immoverkauf24 Hinweis

Aktuell sind die Zinsen für Hypotheken besonders niedrig. Ein guter Zeitpunkt für Käufer, die ihr Geld in eine Liegenschaft investieren möchten. Diese Situation sorgt wiederum für eine solide Nachfrage und damit für gute Verkaufspreise für Immobilienbesitzer.

Was sind Anzeichen einer Immobilienblase?

Abrupte Zinsänderungen stellen momentan die grösste Gefahr für eine Immobilienblase dar. Das aktuelle Hypothekarvolumen beträgt CHF 1 074 Mrd. und übersteigt somit deutlich das Bruttoinlandprodukt (CHF 706 Mrd.). Steigen die Zinsen, gäbe es auch ein Problem bezüglich der Tragbarkeit der Hypotheken. Um die 20 % der Hypotheken für selbstgenutztes Wohneigentum gehen nämlich von einem Zinssatz von 3 % und nicht 5 % aus. Steigen die Zinsen, geraten die Schuldner somit in Schwierigkeiten.

Seit dem Jahr 2000 sind die Immobilienpreise in der Schweiz um mehr als 70 %, die Reallöhne aber nur um 20 % gestiegen. Die Traumerfüllung des Eigenheims wird somit für jüngere Generationen immer schwieriger.

Eine Immobilienblase ist durchaus nicht ausgeschlossen, aber angesichts der positiven wirtschaftlichen Entwicklung, der niedrigen Arbeitslosenquote (2,5 %), des steigenden Bevölkerungswachstums und der Negativzinspolitik bleibt die Nachfrage nach Wohnheimen weiterhin hoch.

5. Wie berechne ich einen angemessenen Immobilienpreis für den Verkauf?

Wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten, bieten Ihnen Schweizer Immobilienportale einen guten Hinweis zu den aktuellen Verkaufspreisen in Ihrer Region. Noch besser ist es jedoch, den Wert der Liegenschaft von einem Experten vor Ort schätzen zu lassen.

Denn der Immobilienpreis für den Verkauf sollte realistisch angesetzt werden. Nutzen Sie unsere kostenlose Immobilienbewertung, um den Wert Ihrer Immobilie zu erfahren!

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FAQ - Immobilienpreise

Welche Faktoren bestimmen die Immobilienpreise?

Möchten Sie den Preis für Ihre Immobilie ermitteln, ist vor allem die Lage der Liegenschaft ein relevanter Faktor. Des Weiteren sind zahlreiche objektspezifische Merkmale der Immobilie von Bedeutung, wie beispielsweise Baujahr, Wohn- und Grundstücksfläche, Zustand und Ausstattung, Sanierungsbedarf und Energiekennzahlen. Darüber hinaus haben Angebot und Nachfrage an Immobilien Einfluss auf die Höhe der Immobilienpreise. Nutzen Sie die kostenlose Immobilienbewertung von immoverkauf24, um den Wert Ihrer Immobilien von einem Experten schätzen zu lassen.

Wer kann einen angemessenen Immobilienpreis für den Verkauf ermitteln?

Benötigen Sie für Ihren Immobilienverkauf Unterstützung bei der Festlegung eines optimalen Verkaufspreises? Erfahrene Immobilienmakler vor Ort kennen die Preisentwicklungen von Immobilien in ihren Regionen und wissen genau, welche Gegenden mehr gefragt sind und wo daher höhere Immobilienpreise möglich sind. Wir helfen Ihnen mit unserer unverbindlichen Maklerempfehlung weiter.

Welche Daten wurden als Grundlage verwendet?

Für die Entwicklung des Preisindex für Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser in der Schweiz wurden die Daten von Statista verwendet. Die Durchschnittspreise in den Schweizer Grossstädten wurden einer Studie von Wüest & Partner entnommen. Weitere Daten basieren auf zwei Studien, durchgeführt von Raiffeisen und Fahrländer & Partner. Natürlich wurden auch Daten vom Bundesamt für Statistik als Grundlage verwendet. Interessante Daten hat auch die Wohntraumstudie 2021 ergeben, eine Zusammenarbeit zwischen MoneyPark, alaCasa.ch und helvetia.

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