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Wohnungsschätzung – Wohnung kostenlos schätzen lassen

Wohnungsbewertung

Sie denken darüber nach, Ihre Wohnung zu verkaufen und möchten diese vorher schätzen lassen?

Die gute Nachricht: die Bewertung einer Wohnung ist einfacher als die Hausschätzung.

Aber auch bei der Wohnungsschätzung gibt es eine Reihe von Besonderheiten, die zu berücksichtigen sind. Im Folgenden erfahren Sie, wie die Bewertung der eigenen Wohnung gelingt.

Quadratmeterpreise von Eigentumswohnungen als Basis

Bei der Schätzung einer Eigentumswohnung spielt der Preis pro Quadratmeter Wohnfläche eine wichtige Rolle. Dies gilt insbesondere für freie Wohnungen, wo Käufer die Preiswürdigkeit regelmässig anhand von Quadratmeterpreisen beurteilen. In Genf kosten Eigentumswohnungen im Durchschnitt 13'680 Franken (Transaktionspreis) pro Quadratmeter, in Zürich 12'430 Franken und in Lausanne 10'130 Franken. Landesweit liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 6700 Franken.

Das sind nur Durchschnittswerte. Liegt in einem Quartier in Zürich der Quadratmeterpreis bei z.B. 10'000 Franken, kann dies trotzdem bedeuten, dass die eigene Wohnung laut Immobilienbewertung z.B. nur 8000 Franken oder sogar 12’000 Franken pro Quadratmeter wert ist. Die Abweichungen können so erheblich sein, weil bei der Wohnungsbewertung sehr viele Kriterien berücksichtigt werden müssen, die je nach Ausprägung Zu- oder Abschläge auf den Durchschnittspreis rechtfertigen können.

Beispiele für Kriterien, die den Wohnungswert beeinflussen:

  • Quartier und Mikrolage der Wohnung
  • Baujahr und Zustand der Wohnung
  • Stockwerk der Wohnung
  • Grundriss, Helligkeit, etc.

Erfahrung ist bei Wohnungsbewertung entscheidend

Makler Wohnungsbewertung

Bei der Wohnungsschätzung gibt es viele Erfahrungswerte, weil jährlich in einer Stadt viele Wohnungen verkauft werden. So ist es z.B. möglich, anhand des Baujahrs statistische Aussagen über die Preise von Eigentumswohnungen zu treffen (z.B. über Preisabschläge bei nicht so begehrten Wohnungen aus den 60er-Jahren im Vergleich zu Neubau- oder Altbauwohnungen).

Trotzdem ist die Wohnungsbewertung kompliziert, weil die Gesamtheit aller Faktoren den Verkehrswert, d.h. den am Markt erzielbaren Preis, bestimmt.

Gemeinschaftseigentum bei der Ermittlung des Wohnungswerts berücksichtigen

Ausserdem ist bei der Wohnungsschätzung zu berücksichtigen, dass ein Stockwerkeigentümer über die Wohnung hinaus (Sondereigentum) auch Anteile am Gesamtgebäude bzw. den Anlagen hält (Gemeinschaftseigentum). Faktoren wie die Reserven für den Unterhalt, der Modernisierungsbedarf oder Rechtsstreitigkeiten in der Stockwerkeigentümergemeinschaft können den Wert einer Wohnung auch beeinflussen.

Wert einer vermieteten Wohnung im Vergleich zu einer freien Wohnung

Der Wert einer vermieteten Wohnung wird in erster Linie durch die Höhe der Mieteinnahmen bestimmt (siehe Beispielkalkulation unter Verkauf vermietete Wohnung). Vermietete Wohnungen sind in der Regel weniger wert als freie Wohnungen, weil der Eigentümer nicht frei über die Wohnung verfügen kann, wenn ein unbefristeter Mietvertrag abgeschlossen wurde. In guten Lagen kann der Preisabschlag bis zu einen Drittel ausmachen.

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