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Wohnung schätzen online – Wohnung kostenlos bewerten lassen

Sie denken darüber nach, Ihre Wohnung zu verkaufen und möchten diese vorher schätzen lassen? Die gute Nachricht: die Bewertung einer Wohnung ist einfacher als die Hausschätzung. Aber auch bei der Wohnungsbewertung gibt es eine Reihe von Besonderheiten, die zu berücksichtigen sind. Im Folgenden erfahren Sie, wie die Bewertung der eigenen Wohnung gelingt.

Sie möchten wissen was Ihre Wohnung wert ist? Jetzt starten & in 1 Minute kostenlos den aktuellen Wert erhalten:

Die 6 wichtigsten Fragen & Antworten zum Thema Wohnung schätzen

1. Welches Verfahren eignet sich am besten um den Wohnungswert zu schätzen?

Der Wert einer Wohnung wird in der Praxis häufig mit dem Vergleichswertverfahren ermittelt. Unter den drei anerkannten Wertermittlungsmethoden, zu denen auch die Realwertmethode und das Ertragswertverfahren zählen, hat sich die Vergleichswertmethode hier als besonders geeignet erwiesen. Bei der Ermittlung des Verkehrswerts werden hierzu erzielte Verkaufspreise von vergleichbaren Wohnungen in ähnlicher Wohnlage herangezogen. Während sich für Grundstücke oder Einfamilienhäuser nur selten Vergleichspreise kürzlich getätigter Immobilienverkäufe finden lassen, ist ein Vergleichsobjekt für Wohnungen in der Regel leichter ausfindig zu machen, da diese weitaus häufiger zum Verkauf stehen. So ist es z. B. möglich, anhand des Baujahrs statistische Aussagen über die Wohnungspreise zu treffen (z. B. über Preisabschläge bei nicht so begehrten Wohnungen aus den 60er Jahren im Vergleich zu Neubau- oder Altbauwohnungen). Schlussendlich gilt: Je mehr Vergleichsangebote herangezogen werden können, desto verlässlicher ist das Vergleichswertverfahren.

Bei vermieteten Objekten kommt auch das Ertragswertverfahren zum Einsatz. Als entscheidenes Bewertungskriterium dient hier der erzielte Ertrag aus Miet- und Pachteinnahmen.

Wenn Sie darüber nachdenken Ihre Wohnung zu veräußern ist unsere Online-Bewertung nicht aussagekräftig genug und sollte lediglich zur ersten Orientierung dienen. Bei Verkaufsabsicht bieten wir Ihnen eine kostenlose Wohnungsbewertung vor Ort

2. Welche Rolle spielt die Lage bei der Wohnungsbewertung?

Wie bei der Wertermittlung von Häusern und Grundstücken, spielt auch bei der Wohnungsbewertung, die Lage der Immobilie eine zentrale Rolle. Dabei wird nochmals zwischen Makrolage und Mikrolage unterschieden:

Makrolage – Regionale Umgebung

  • Verkehrsanbindungen (Autobahn, Bahnverkehr, Flughafen)
  • Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs
  • Bevölkerungsstruktur
  • Infrastruktur (Schulen, Behörden, Supermärkte,…)
  • Wirtschaftskraft & Arbeitslosigkeit
  • Kulturelle Angebote
  • Politische Situation

Mikrolage – Direktes Umfeld der Immobilie

  • Nähe zu Geschäften des täglichen Bedarfs
  • Nähe zu öffentlichen Einrichtungen (Schulen, Ärzten,…)
  • Freizeit- und Erholungsangebot
  • Nähe zum öffentlichen Nahverkehr
  • Bebauungsdichte & Lärmpegel
  • Attraktivität der Nachbarschaft
  • Dienstleistungsangebot

3. Quadratmeterpreis als Basis zur Schätzung von Eigentumswohnungen?

Bei der Schätzung einer Eigentumswohnung spielt der Preis pro Quadratmeter Wohnfläche eine wichtige Rolle. Dies gilt insbesondere für freie Wohnungen, wo Käufer die Preiswürdigkeit regelmässig anhand von Quadratmeterpreisen beurteilen.

Beispiel: In Genf kosten Eigentumswohnungen im Durchschnitt 13'680 Franken (Transaktionspreis) pro Quadratmeter, in Zürich 12'430 Franken und in Lausanne 10'130 Franken. Landesweit liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 6700 Franken.

Das sind nur Durchschnittswerte. Liegt in einem Quartier in Zürich der Quadratmeterpreis bei z. B. 10'000 Franken, kann dies trotzdem bedeuten, dass die eigene Wohnung laut Immobilienbewertung z. B. nur 8000 Franken oder sogar 12’000 Franken pro Quadratmeter wert ist. Die Abweichungen können so erheblich sein, weil bei der Wohnungsbewertung sehr viele Kriterien berücksichtigt werden müssen, die je nach Ausprägung Zu- oder Abschläge auf den Durchschnittspreis rechtfertigen können.

4. Welche Kriterien beeinflussen den Wohnungswert?

Neben der Lage gibt es weitere Besonderheiten, die beim Thema Wohnung schätzen eine Rolle spielen:

Wohnungsbewertung - Wertbeeinflussende Faktoren
  • Quartier und Mikrolage der Wohnung
  • Baujahr: Das Baujahr einer Immobilie hat natürlich auch einen großen Einfluss auf deren Wert. Entscheidend ist hier jedoch, dass ein "altes" Gebäude nicht immer mit einer Wertminderung gleichzusetzen ist. So kann eine gut sanierte Altbauwohnung mehr wert sein, als ein moderner Neubau. 
  • Zustand der Wohnung: Eine bezugsfertige Wohnung bedeutet für potentielle Käufer weniger Zeit und Geld für anstehende Renovierungsarbeiten. Das Erscheinungsbild der Wohnung spiegelt sich somit auch im Verkehrswert wieder.
  • Stockwerk der Wohnung: Generell wird der Wert einer Erdgeschosswohnung niedriger angesetzt als bei höher gelegenen Etagen, da hier eine erhöhte Einbruchsgefahr unterstellt wird.
  • Grundriss: Grundriss ist nicht gleich Grundriss. Wie viele Zimmer hat die Wohnung? Wie sind die Zimmer angelegt? Je nach Schnitt der Wohnung, werden sich auch unterschiedliche Käuferzielgruppen für diese interessieren. Während für die einen ein großzügig geschnittenes Loft der Traumwohnung sehr nahe kommt, bevorzugen andere wiederum vielleicht lieber kleinere, gemütliche Räumlichkeiten.
  • Helligkeit: Die Ausrichtung der Wohnung entscheidet über die Helligkeit einzelner Räume und ggf. auch über deren Nutzung. Eine Wohnung mit Süd-West Ausrichtung profitiert insbesondere ab Nachmittag von viel Sonnenschein, während gen Norden gerichtete Aussichten meist fast unberührt von direkter Sonne bleiben. Neben der Ausrichtung können auch Bauten und Bäume die in unmittelbarer Nähe zur Wohnung stehen, Einfluss auf die Helligkeit haben.
  • Ausstattung: Neben Ausstattungsmerkmalen wie Fußböden und sanitären Anlagen, tragen auch die Anzahl und Größe der Zimmer einer Wohnung wesentlich zu ihrem Wert bei. Mit anderen Worten: Mit zunehmender Zimmeranzahl, steigt auch der Wohnungswert. Dabei werden Räume wie Küche und Bad nicht als Zimmer gezählt, ebenso wie Räume die kleiner als zehn Quadratmeter sind. Bei letzterem spricht man von halben Zimmern. Neben der reinen Anzahl an Zimmern, spiegeln sich auch das Vorhandensein von Dingen wie Balkon, Loggia oder Terrasse im Wohnungswert wieder. Ebenso werterhöhend sind Ausstattungen wie Fußbodenheizungen oder Kaminöfen.
  • Gemeinschaftseigentum: Ausserdem ist bei der Wohnungsbewertung zu berücksichtigen, dass ein Stockwerkeigentümer über die Wohnung hinaus (Sondereigentum) auch Anteile am Gesamtgebäude bzw. den Anlagen hält (Gemeinschaftseigentum). Faktoren wie die Reserven für den Unterhalt, der Modernisierungsbedarf oder Rechtsstreitigkeiten in der Stockwerkeigentümergemeinschaft können den Wert einer Wohnung auch beeinflussen.
  • vermietet oder frei, etc.: Der Wert einer vermieteten Wohnung wird in erster Linie durch die Höhe der Mieteinnahmen bestimmt (siehe Beispielkalkulation unter Verkauf vermietete Wohnung). Vermietete Wohnungen sind in der Regel weniger wert als freie Wohnungen, weil der Eigentümer nicht frei über die Wohnung verfügen kann, wenn ein unbefristeter Mietvertrag abgeschlossen wurde. In guten Lagen kann der Preisabschlag bis zu einem Drittel ausmachen.

5. Ansprechpartner – Wer nimmt eine Wohnungsbewertung vor?

Je nachdem zu welchem Anlass der Wert der Wohnung ermittelt werden soll, gibt es verschiedene Anlaufstellen, die sich in Aufwand und Genauigkeit unterscheiden:

  • Online Immobilienbewertung:

Für den privaten Wohnungsverkauf bietet eine kostenlose Online-Immobilienbewertung meist schon eine gute erste Orientierung für die Ermittlung des Verkehrswertes. Die Online-Bewertung sollte im akuten Verkaufsfall aber noch einmal durch einen Experten, wie einen Immobillienmakler, ergänzt werden, da wichtige Details bzw. Bewertungskriterien unter Umständen sonst vernachlässigt werden.

  • Makler:

Für die professionelle Bewertung Ihrer Wohnung sind Sie mit einem Makler gut beraten. Dieser kennt die lokalen und regionalen Besonderheiten und kann dieses Wissen auch bei der Bewertung der Immobilie mit einbringen. Erfahrungen und Marktkenntnisse werden noch einmal um das Interesse an einem höchstmöglichen Verkaufspreis ergänzt. Denn von eben diesem hängt letztendlich seine Provision ab. Die Wohnungsbewertung als solche ist bei den durch immoverkauf24 empfohlenen Maklern bei Verkauf kostenlos.

  • Wertgutachter:

Die Bewertung durch einen Gutachter hat, im Gegensatz zur kostenlosen Wohnungsbewertung, auch vor Gericht Bestand. Ist der Verkehrswert der Eigentumswohnung also Gegenstand vor Gericht, ist die Ermittlung des Wohnungswertes durch einen Wertgutachter sogar notwendig. Diese ist dann jedoch auch mit entsprechenden Kosten verbunden.

6. Wohnung kostenlos schätzen lassen

Sie möchten Ihre Wohnung verkaufen und vorher kostenlos und professionell bewerten lassen? Füllen Sie einfach das Online-Formular auf dieser Seite aus und senden dieses an immoverkauf24 ab. Wir setzen uns umgehend mit Ihnen in Verbindung und empfehlen Ihnen einen sachverständigen Regionalpartner, der die Bewertung in Absprache mit Ihnen durchführt.

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